Beim Blog Google nicht vergessen (Teil 2)

Wo müssen Sie noch an Google denken beim Bloggen?

Im ersten Teil haben Sie eine robot.txt erstellt und sich mit Hilfe eines Plugins – fauler Weise – eine Sitemap erstellen lassen. Kommen wir nun zu den weiteren Plugins, die Sie brauchen werden.

SEO Plugin

Für WordPress gibt es, wie eine Suchanfrage herausbringt, eine ganze Reihe von Plugins für SEO! Einige stehen in harter Konkurrenz mit einander. Andere kosten ziemlich viel Geld, obwohl sie auch nicht die Masse dazu bringen..
Ich möchte Ihnen hier keinen SEO-Plugin auf oder Abschwätzen, sondern Ihnen sagen, auf was Sie achten sollten.

Zum Ersten und aller wichtigsten, lesen Sie sich vor der Installation die Funktionen des Plugins genauestens durch. Installieren Sie erst dann. Da sie SEO-Plugin, meist auch in die Datenbank schreiben kann es leicht beim rumprobieren zu schwer auflöslichen Konflikten kommen, die dann gar nichts mehr zur Anzeige kommen lassen.

Diesen Umstand habe ich zur Vorbereitung dieses Artikels gerade hinter mir. Besser also erst lesen, dann testen!. Ich hatte 3 SEO-Plugins nacheinander installiert und getestet. Dann Deinstalliert und mir den nächsten Plugin vorgenommen. Beim 3. Plugin ging dann gar nichts mehr! Durch Aufräumen der Datenbank und erneutem Einspielen des Platinum SEO Pack bin ich nun wieder versorgt.

Doch zurück zum Thema:
Was macht ein SEO-Plugin? Mit diesem Plugin, definieren Sie für Ihre Seite die Meta-Tags, so dass Google Sie erkennt und für würdig befindet.

Wie Sie wissen brauchen Sie einen Titel, Sie sollen einen Meta-Tag für die Beschreibung und für die Keywords haben. Das können fast alle SEO-Plugins. Achten Sie darauf, dass Sie auch für die Startseite einen Titel-Tag erhalten.

Am wichtigsten finde ich aber, dass ich für jeden Artikel und jede Seite auswählen kann welchen robot-meta-tag ich möchte. Dies ist bei vielen SEO-Plugins nicht gegeben, und doch so wichtig, wenn wir auch einen Test-Blog betreiben, den wir nicht gelistet haben wollen.

Sie sollten also für jeden Beitrag die Bewertung <meta name=“robots“ content=“index,follow“ /> oder <meta name=“robots“ content=“noindex,nofollow“ /> wählen können.

Ich rate Ihnen das Impressum, die Seite über mich, sowie andere Seiten, die mehr privaten Charakter haben mit noindex, nofollow zu versehen. Überhaupt sollten Sie mit dem Haupt-Keyword oder der URL Ihres Blogs im Google öfters mal nachschauen, was andere sehen können. Manchmal erleben Sie da einige Überraschungen

 

Analyse

Neben dem Bekanntwerden in Google, wollen Sie von Google aber auch wissen, wie bekannt sie sind. Sie wollen wissen, wer ruft Ihren Blog auf, welche Keywords benutzt er dazu, wie lange bleiben die Besucher auf der Seite, lesen sie die Seite oder klicken sie gleich weiter?

Derartige Statistiken führt Google analytics, der Einbau des Plugins ist extrem einfach man muss ich halt nur bei Google deshalb anmelden.

Wer das nicht will, oder zusätzlich noch einen Counter im Blog haben will, der kann das Plugin Counterize II installieren. Dies ist ein Zähler, der auch die Zugriffe auf den Blog misst. Es werden alle Zugriffe auch die eigenen gezählt. Man erhält eine Statistik, bei der die Quellseiten und die aufgerufenen Seiten angezeigt werden.

Fazit

Eines sollten Sie sich aber merken und beachten:
Vermeiden Sie zu viele Plugins in Ihrem Blog zu installieren
Je mehr Plugins, um so langsamer der Blog

Stellen Sie sich vor Sie rufen einen Blog auf oder wollen in einem Blog von einem Artikel zum anderen und dieser Vorgang dauert mehr als 20 Sek.! Sie werden es vermeiden diesen Blog jemals wieder aufzurufen.

Gerne können Sie über das Für und Wieder anderer Plugins hier diskutieren! Welche sollte man Einspielen, welche nicht!
Wenn Sie da etwas haben, zögern Sie bitte nicht und schreiben Sie einen Kommentar.

Gruß
Bernd Klüppelberg

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