Internet Marketer und keine Verkaufsumsätze

Internet Marketer und keine Verkaufsumsätze

Man hat lange an einem eBook geschrieben, hat es mit einem Link aus seinem Blog auf die Verkaufsseite verlinkt, all die Arbeit hat man sich gemacht und nun fließt kein Umsatz? Schlimme Sache, oder?

Die Verkaufseite

Man bietet ein neues Produkt normalerweise über eine Verkaufsseite den Kunden an. Man stellt eine Inhaltsangabe des eBooks und speichert einen Bestell-Button in diese Seite. Wer auf Bestellen klickt, der möchte dieses Produkt kaufen, könnte man annehmen. Also lässt man den Kunden seine Daten in ein Formular tippen und bietet ihm eine Bezahl-Möglichkeit an.

Alles ganz easy?

Nun bei Weitem nicht. Es stecken eine ganze Reihe von Stolpersteinen in diesem Vorhaben:

  • Was ist mit den rechtlichen Dingen?
  • Wer erstellt eine Rechnung für den Kunden?
  • Welche zusätzlichen Daten müssen beim Verkauf an Firmen bedacht werden?
  • Was ist mit der Umsatzsteuer?
  • Wenn schon dabei, wie funktioniert hier die Buchhaltung und die Steuer?

Das waren zunächst nur die „kleinen“ Dinge, die es vorab zu beachten gilt.
Was aber ist mit dem Verkauf als solchem?
Wo bekomme ich einen Verkaufsshop her, der nur ein Produkt verkauft?

Verkaufsoftware

Die meisten Shops sind für einen ganzen Warenkorb gebaut, somit weniger für Internet-Marketer geeignet. Denn es sieht schon ärmlich aus, wenn man einen solchen Shop für sein erstes eBook benutzen würde. Ja wenn man schon so 10-100 eBooks in seiner Nische geschrieben hat, dann könnte man solche Shops benutzen. Aber wer hat das schon?

Es gibt aber auch Shops, die speziell zum Verkauf von eBooks gebaut wurden. Diese gilt es zu testen und ggf. zu erwerben.

Hat man nun alles zusammen und der Shop erfüllt die rechtlichen Bedingungen, dann könnte es losgehen. Verlinken wir also das alles miteinander und harren der Verkäufe, die da kommen 🙂
Doch siehe da, so nach 10-20 erfolgreichen Verkäufen, stoppt der Umsatz. Unverständlich! Alle, die das eBook gelesen haben, halten es für lesenswert. Doch keine Verkäufe mehr. An was kann es liegen?

Ich habe das selbst einmal erlebt: Ich habe einen Shop benutzt, er wurde uns im Kurs angeboten. Es klappte anfangs, bis ich eine Mail bekam, dass der Kunde das Buch kaufen wollte, es weder nicht ausgeliefert wurde, noch wurde bei Paypal etwas abgebucht. Somit nahm ich den ganzen Shop auseinander und analysierte den Fehler. Nach Tagen kam ich ihm auf die Schliche: Der Kunde hatte Umlaute in seinem Namen! Tja und das konnte der Shop nicht an Paypal weiterleiten, da es ein amerikanischer Shop war, und dieser keine Umlaute kannte. Toll!
Ok, also das eBook nur an Leute verkaufen, die in ihrem Namen keine Umlaute haben, das wäre die Lösung gewesen! 🙁 Ich brauchte einige Wochen, bis ich den Shop so geändert hatte, dass er auch in DisuLa laufen konnte.

Bei diesen Tätigkeiten habe ich mir auch andere Shop-Software angeschaut und war begeistert, welche Dinge ich da vorfand. So konnte man bei dem einen den Preis des Produktes manipulieren, was natürlich die Umsätze enorm steigert 🙂 ! Andere Shops waren ebenfalls völlig offen, so dass man mit leichten Mitteln eine Manipulation durchführen konnte. Das alles hat mich veranlasst, über diese Probleme nachzudenken. Deshalb habe ich auch ein paar Beiträge in AFOMA geschrieben, um auf diese Dinge aufmerksam zu machen.

Wie schon im letzten Artikel beschrieben ist AFOMA down! Deshalb habe ich gedacht: Ich fasse all das einmal zusammen und schreibe ein eBook darüber. (Im Artikel „Good Buy AFOMA“ habe ich ja schon darüber berichtet.) Das eBook ist nun fertig! Auch meine Shop-Software funktioniert nun wieder mit Bezahlung per Überweisung und mit PayPal.

Wie schon erwähnt, ist das eBook ein Kriminal-Sachbuch! Auf der einen Seite ein Krimi und dann zur „Auflockerung“ Sachbuchthemen über Internet-Marketer, Shop-Software und und und.

sachbuch-krimi

Dieses Buch ist nun hier erhältlich

Viele Grüße
Bernd Klüppelberg

NOCH EIN WORT ZU PAYPAL

In 2010 habe ich – wie oben berichtet- einen Shop geschrieben. Damals konnte man bei Problemen mit PAYPAL noch gute Hilfe bekommen. Heute musste ich den Shop umprogrammieren, weil ich zwischenzeitlich einen anderen PayPal-Zahlunganbieter benutzt hatte. Dieser konnte in Bezug auf Paypal aber keine Rechungen versenden, deshalb musste der alte Shop wieder aufleben.
Tja und hier erlebte ich mein blaues Wunder: Eine Anfrage an Paypal wegen der Programmierung bescherte mir eine Antwort „Wie können Sie einen Kunden sperren“, „Wie erstellen Sie in Paypal ein Konto“. Auch nach Nachfrage per Mail bekam ich nichts schlaueres gemeldet. Die amerikanische Hotline anzuschreiben, war sinnlos, weil diese unsere Probleme nicht versteht. Dort wird mit Kreditkarte bezahlt und nicht per Lastschrift.
Paypal hat seine Schnittstellen geändert. Man kennt sich nicht mehr aus. Support findet keiner statt, was man auch im Internet nachlesen kann. Hier gibt es einige Seiten, die sich über den Support beschweren.
Um die „neue“ Sandbox zu benutzen, muss man auf neuem Weg sich 2 Test-User erstellen. Fragt mich bitte nicht, wie ich dahin gekommen bin. Und so steht auch ganz tief auf irgendwelchen Seiten, dass die Sandbox nur noch mit https:// (SSL) läuft. Auch diese Info erhielt ich aus einem Forum, wo es einfach mal probiert wurde. Diese Methodik wird in 2017 auch für das Life-Paypal eingeführt. Aussage Paypal: Wenn Sie mit der alten Schnittstelle fahren, dann müssen Sie nichts anpassen! Von wegen! 🙁 🙁

One Response to Internet Marketer und keine Verkaufsumsätze
  1. petra
    November 19, 2016 | 16:52

    endlich ist das „baby“ bereit zum verkauf!
    aber hier gehen die schwierigkeiten erst richtig los!!!
    aber die ganze mühe hat sich gelohnt!!!
    jetzt kann´s endlich los gehen!
    ich wünsche dir viele genau so gespannte leser wie mich!!!
    danke, für das tolle buch!

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