Eigener Listenaufbau, einfach und kostenlos (Teil 1)

Hallo,

bestimmt haben Sie schon etliche Male gehört, dass Sie um einen sog. Autoresponder nicht herumkommen, wenn Sie sich mit dem Internet Marketing beschäftigen.

Richtig, eine wahre Aussage!

Doch betrachtet man sich die Kosten, die bei dem Betreiben eines Autoresponders zur Listenverwaltung auftauchen, so wird einem schwindelig. Sie beginnen gerade mit dem Marketer-Geschäft, haben evtl. gerade Ihr „gratis-eBook“ fertig, eine Angebotsseite erstellt, und sollen nun monatliche Kosten für den Autoresponder abdrücken!

Ja, wenn Sie eine solche Nische gefunden haben, dass Sie in 15 Min. (wie es mancher verspricht) zehntausende Besucher auf Ihrer Seite haben, ja dann würden sich die Kosten sofort lohnen. Doch die Realität sieht mal anders aus.

[Ich kann mich immer wieder über die „Rechenbeispiele“ aufregen, die dem Anfänger an dieser Stelle vorgestellt werden: „Du setzt pro Monat 100 Gratisbücher ab! Davon kaufen dann 5%-10% Dein eigentliches Buch… Und der Rubel rollt…! “ So ein Schwachsinn!]

Sie werden erstmal einige Zeit warten müssen, damit Sie überhaupt wahrgenommen werden. Dann müssen Sie einige Zeit warten, bis Sie Ihr Gratis-eBook überhaupt zum erstenmal hergeben, vom Kauf eines kostenpflichtigen ganz zu schweigen. Durch die Fülle der auf dem Markt befindlichen e-Books sind diese Zeiten vorbei.

Nicht vorbei sind aber die Verluste, die man gerade am Anfang durch Miete des Webspaces, einem Autoresponder etc. erleidet! Jeder sagt Ihnen, das müssen Sie investieren! Wer sich freut, sind die Anbieter der Dienste!

Nun wird zur Unterstützung der Anbieter der Autoresponder gesagt, dass die Gefahr als Spammer beurteilt zu werden, so hoch ist, dass Sie deshalb anerkannten Anbietern den Versand Ihrer Newsletter etc. überlassen sollten! Rechnen Sie aber mal dagegen, wie viele Mails Sie versenden und erhalten: Fallen da die 2-5 Mails für angeforderte Gratis-eBooks auf?

Ich würde sagen: Nein! Ja, wenn Sie sofort Hunderte von Mails versenden würden, dann wäre es eine andere Sachlage.

Warum also am Anfang des Geschäftsaufbaus auf teure Autoresponder setzen? Es besteht doch eigentlich erst Grund dazu, wenn der Versand wirklich steigt! Dann können Sie immer noch einen Autoresponder anmieten.

Was brauchen Sie für den Anfang?

  1. Sie haben eine Verkaufsseite mit einem Gratis-Ebook.
  2. Das Gratis-Ebook bieten Sie mit einem kleinen Formular an, wo der Besucher sich mit Vorname und Email anmeldet.
  3. Drückt der Besucher auf den Eingabebutton, dann wollen Sie die beiden Daten speichern.
  4. Nach dem double OptIn-Verfahren lassen Sie sich zunächst die Email-Adresse des Besuchers verifizieren, dann erfolgt der Buchversand durch Email! Fertig!

Dafür brauchen Sie zunächst keinen teuren Autoresponder. Vielleicht in 4-8 Monaten, wenn Ihr Beitrag sich als gut erweist, Sie über 20-30 Auslieferungen pro Monat haben. Gut, dann können Sie immer noch einen Autoresponder anmieten und Ihre Emal-Liste in ihn übernehmen.

Was leistet ein Autoresponder?

Er ist zunächst dafür da, dass er die Besucher, die sich anmelden, registriert. Danach übernimmt er die Auslieferung des Gratis-eBooks. Jetzt erfolgt erst seine eigentliche Aufgabe, die Versendung der Newsletter, die Sie ja – hoffentlich – andauernd zu schreiben geplant haben.

Ok, machen wir mal eine Gegenrechnung auf: Sie verkaufen ab heute für die nächsten 4 Monate monatlich 1 Gratis-Ebook. (Das dürfte für den Anfang schon fast zu hoch gegriffen sein!) . Sie schreiben jedem, der das Gratis-eBook bestellt hat 2-3 Tage danach einen Follow-up-Newsletter, der fragt, ob er zufrieden mit der Lieferung und dem Inhalt ist. Danach kommt so ca. 2 Wochen später und dann (ich nehme mal fast schon Belästigung an) alle 14 Tage einen Newsletter.

Dann haben wir in den ersten 4 Monaten 4 eBooks herausgegeben, jeweils einen Follow-Up-Letter und ein paar Newsletter. So viele Mails schicken Sie normalerweise ständig raus! Die paar, die hier zusätzlich auftreten, fallen nicht derart ins Gewicht, dass man Sie als Spammer beurteilen müsste. Die 8 Newsletter, die Sie nach dem 4. Monat versendet haben, fallen wirklich nicht auf. Ja Sie könnten diese ja auch mit der Hand schreiben.

Wenn man sich im Internet umschaut, oder auch bei seinem Provider bzw. Hoster, dann gibt es dort sogar Anwendungen, die das kostenlos übernehmen können.

Oder machen Sie ein ganz anderes Beispiel: Sie betreiben einen Blog, wie diesen hier. Sie bieten Downloads an, die Sie ggf. nur über die Eingabe einer Email-Adresse herausgeben. Dann müssten Sie bei Ihrem Autoresponder für eine Vielzahl unterschiedlicher Beiträge immer eine eigene Liste aufbauen. Je nach Autoresponder würden ggf. die Kosten steigen. Sie wollen aber wissen, wer sich Ihrer Anhänge, Download Ihrer Beiträge und Artikel bedient, um mit ihm in Kontakt treten zu können, was ja sehr hilfreich für den Besucher sein kann.

Warum nicht einen Auslieferer bauen, der prüft, ob der Besucher schon da war, ihn ggf. in Ihre Liste aufnimmt und ansonsten die eBooks und Downloads ausliefert?

Genau darum – langer Rede, kurzer Sinn – soll es in den nächsten Teilen dieser Artikelserie gehen.

Bis bald

Bernd Klüppelberg

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3 Responses to Eigener Listenaufbau, einfach und kostenlos (Teil 1)
  1. Jürgen Schnick
    April 17, 2011 | 17:23

    Hallo Bernd,

    sehr guter Artikel – alles ist genau so, wie du es beschrieben hast. Ein Autoresponder ist wichtig, aber gerade als Einsteiger kann man sich den in der Regel nicht leisten.

    Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

    Herzliche Grüße
    Jürgen Schnick

  2. susann beckert
    April 18, 2011 | 18:41

    hallo bernd,
    das klingt in der tat recht interessant und ich bin schon ganz gespannt, wie es weiter geht …!

    vielen dank für die infos und einen wunderschönen tag!

    freundl. grüße
    susann

  3. bernd
    April 19, 2011 | 03:54

    Hallo Susann, hallo Jürgen,
    danke für die netten Kommentare.
    Habe damit die Suche nicht zu lang wird die Artikelserie „Listenaufbau..“ am Ende der Artikel nochmals verlinkt, damit Ihr nicht zu lange gespannt seid!

    Gruß
    Bernd

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