Eigener Listenaufbau, einfach und kostenlos(Teil 2): das Formular

Hallo,

im Teil 1 habe ich dargestellt, was sich in etwa hinter der Artikelserie versteckt, und was das Ziel der Serie ist.

Zunächst brauchen wir einen Formularaufruf, den Sie in Ihren Blog oder auf Ihre Seite stellen können. In dem Formular wird der Vorname und die Email des potentiellen Kunden eingelesen.  Das Formular soll so angelegt sein, dass Sie es auch für andere Gratis-eBooks oder Downloads anwenden können.

Was brauchen Sie dazu?

Ein Formular im HTML wird folgendermaßen erstellt:

<form action=“%%bearbeitungsseite%% “ method=“post“>
<table border=“0″>
<tbody>
<tr>
<td>Vorname</td>
<td><input size=“20″ type=“text“ /></td>
</tr>
<tr>
<td>Email</td>
<td><input size=“20″ type=“text“ /></td>
</tr>
<tr>
<td colspan=“2″><input type=“submit“ value=“Absenden“ /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</form>

Hierbei ist der Ausdruck %%bearbeitungsseite%% ein Platzhalter, der angibt, wohin das Script nach klicken auf den Absende-Button hinspringen soll. Das Formular hat dann in etwa folgendes Aussehen:

Vorname
Email

Die Absendemethode method=“post“ bestimmt, dass die eingegebenen Formularinhalte via einer Methode post abgesendet werden soll. Bei HTML-Formularen gibt es die Methode „get“ und „post“.“ Get“ würde die Eingabewerte  in der URL weitergeben, die Methode „post“ gibt die Formulareingaben „dunkel“ an das aufgerufene Script weiter.

Hiernach erfolgt der Aufbau der Eingabebereiche: Mit <input type=“text“… können Sie ein Textfeld auf der Seite erzeugen. <input type=“submit“.. stellt einen einfachen Absende-Button dar, wo der Kunde zur Fomularabsendung draufklicken kann (Siehe auch Artikel CSS: Schöne, mal andere Buttons).

Das Ganze wird eingepackt in eine Tabelle, damit man die einzelnen Felder auch beschriften kann. Der  Kunde weis dann, in welches Feld er welche Daten eingeben soll.

Damit haben wir nun ein Formular! Aber was sollen wir damit anstellen?

Überall wo Sie das Formular angeben, würde das Script %%bearbeitungsseite%% aufgerufen, das Script erhält über die Methode post die Variablen submit, email, vorname mit der Eingabe. Fertig!

Sie müssen also etwas tun,  wollen Sie doch wissen, von wo der Aufruf kam, und für welches Buch oder welche Datei er gilt.

Hierzu gibt es bein HTML-Formular die sog. „hidden-Variablen“:

<input value=“%%ArtNr%%“ />
<input type=“hidden“ value=“#“ />
<input name=“returnsite“ value=“#“ />

Diese Variablen werden verdeckt übertragen. Sie werden nicht auf dem Formular dargestellt.  Sie bilden sich in den sog. Post-Variablen titleid, thankyou und returnsite ab. Also alle Bezeichnungen, die Sie bei <input im Parameter name angegeben haben. Die Verdecktheit wird über type=“hidden“ gesteuert.

Innerhalb des Formulars sollten Sie diese hidden-Anweisungen gleich hinter die <form-Anweisung stellen. Dann ist das Formular übersichtlicher.

Mit den Angaben können Sie das Formular auf jede Seite stellen. Durch Vergabe der hidden-Anweisungen kann das gerufene Script ggf. etwas damit anfangen.

Was macht der Blogger?

Blogger können dieses Formular auf eine Blog-Seite (nicht in einen Artikel stellen) und auf sie verlinken. Erstellen Sie also eine Seite und tragen Sie dort das Fromular-Coding mit dem HTML-Teils des Editors ein. [Es gibt Themes, die die Seiten, gleich als Reiter oben auf die Seite stellen. Das sollten Sie verhindern, da die Seite eigentlich nur bei einer Bestellung angezeigt werden soll. D.h. es kann sein, dass Sie die Seite aus dem Header.php des Themes rauswerfen müssen. Bei meinem Theme hier brauche ich das nicht zu machen, weil das Theme die Seiten nicht automatisch in anzeigt.] Gleiches gilt auch für die  unten angesprochene Thankyou-Seite.

Aber gemach, gemach!  Sie werden noch ein Script erhalten, das Ihnen dieses Formular vorgeneriert und Sie es nur auf Ihre Seite kopieren müssen.

Welche Variablen werden nun hidden übergeben und warum?

titleid: Das ist ein Schlüssel aus einer Datenbanktabelle, wo Sie Ihr Produkt beschrieben haben.

thankyou: Dies ist eine Seite, die ein Dankeschön beinhaltet. Außerdem fordert sie auf,  die eingegebene Email-Adresse zu bestätigen. (Im Blog kann dies eine Blog-Seite – kein Aritkel – sein, den man vorformatiert.

returnsite: Hier wird die Rücksprungadresse für das Verhalten nach dem Bestätigen angegeben.

Dazwischen soll nun folgendes passieren:

  • Wenn der Kunde das Formular eingegeben hat, dann wird die Danke-Seite gezeigt. Dort wird auf eine abgesendete Email hingewiesen, wo der Kunde seine Email-Adresse bestätigen soll.
  • D.h. im Hintergrund ist eine  Bestätigungsmail versendet worden
  • Diese Mail hat nun einen Link, der sich mit unserem Programm wieder verbindet und sozusagen einen 2. Prozess errichtet.
  • Der 1. Prozess ist der Browser, der auf der Danke Seite stehen bleibt, der 2. Prozess ist die über die Mail angestoßene Verarbeitung.
  • Der Browser Prozess bleibt also stehen und sollte vom Kunde einfach geschlossen werden, was man dem Kunden vielleicht mitteilen sollte
  • Während die weitere Verarbeitung über den Mail-Prozess erfolgt.

Das ist also die Logik, die durch das Formular auf Ihrer Landingpage angestoßen wird.  Die Logik des Programmes im Hintergrund soll in den nächsten Artikeln erklärt werden.

Eines ist aber schon gegenüber den gekauften Autorepondern festzuhalten. So wie wir jetzt das Script von seiner Idee her aufgebaut haben, kann es sehr viel mehr als die meisten Responder:

Wir sind variabel in der Auswahl der eBooks, die wir ausliefern wollen, wir haben unterschiedliche Rückkehrseiten und unterschiedliche Danke-Seiten. Diese Seiten können frei gestaltet werden, und liegen auf unserem Webspace.

Im nächsten Artikel werden Sie die %%bearbeitungsseite%%  kennenleren. Seien Sie also gespannt.

Viele Grüße

Bernd Klüppelberg

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