HTML verstehen Teil 8 (Link III): Downloads

HTML verstehen Teil 8
(Link III):Downloads

Sie haben nun einiges über Links gelesen. Links öffnen eine Seite und zeigen Sie am Schirm an. Überlegen Sie mal, was da eigentlich passiert? Der Browser erhält eine neue Internetadresse mit der Bitte, diese doch bitte aufzuschlagen. Diese Seite wird dann über Ihren DSL oder anderen Anschluss übertragen und kommt an Ihrem Rechner an.
Wenn Sie jetzt den IE (Internet Explorer) betreiben, dann kommen alle diese Seiten die angefordert werden in das Verzeichnis:

C:\Dokumente und Einstellungen\<Win-Benutzer>\Lokale Einstellungen\Temporary Internet Files

an. In diesem Verzeichnis sehen Sie alle Seiten, die angefordert wurden. Das können nicht nur HTML-Seiten sein, sondern es sind auch Bilder, Javascriptprogramme etc.

Es lohnt sich, wenn Sie den IE betreiben, öfters mal einen Blick in dieses Verzeichnis zu werfen, und ggf. auszumisten. Denn hier stehen auch alle Cookies, die man mal aufräumen sollte.

Der Browser kann also unterschiedlichste Formate anzeigen. Was aber ist mit Text-Dateien, Worddateien etc? Könnte man nicht auf die Idee kommen, statt einen Link auf eine Html-Datei zu tätigen auch einen Link auf eine doc-Datei zu programmieren, um zu sehen, was dabei rumkommt?

Hey, werden Sie jetzt rufen! Mein Hoster hat mir eine Linux-Maschine als Web-Server gegeben, wie soll da eine Word-Datei gespeichert werden können? Linux kann doch kein Word!
Richtig, aber für Linux ist Ihre Worddatei nur eine Datei mit der Endung .doc! Mehr interessiert Linux nicht! Linux wird die Datei zwar öffnen können, aber Ihr schönes Worddokument niemals schön anzeigen können, da Linux die Interpretationmöglichkeit dessen, was in der doc-Datei steht völlig fehlt. Aber Linux kann Ihnen die Datei schicken! Was anderes wollen Sie eigentlich ja auch nicht, oder? Also marschiert die Word-Datei über die Leitung zu Ihnen, wird von Windows herzlichst begrüßt und gleich in obiges Verzeichnis gesteckt, fertig. So geht auch Windows mit seinen Dateien um, es ist eine Schande! 🙁

Jetzt kommt aber der Browser, der sagt sich: „Ich bin doch unter Windows, also kann ich doch diese doc-Datei lesen!“ Der Browser nimmt nun die Datei, ruft intern Word auf und zeigt die Datei als Worddatei an. All das durch Ihre Anforderung. Nur, was ist die Anforderung? Ein Link? Ja!

<a target=“_blank“ href=“http://marketer.blog.sybeklue.de/dl/dl_beispiel.doc“>Worddatei herunterladen</a>

Probieren Sie es doch einfach mal: Worddatei herunterladen

Bei manchen Browsern meldet sich jetzt ein „Download Dialog“, andere zeigen die Datei gleich an. So können Sie jede beliebige Datei downloaden. Sie wird dann auf Ihrem Browser angezeigt und Sie können Sie dann über das Browsermenü auf Ihrem PC speichern.

Wenn der Browser nicht versteht, welches Programm er zum öffnen nehmen soll bietet er an, dieses Programm auf Platte zu speichern.

Das ist schon alles!

Aber lassen Sie Ihren Kunden nicht alleine! Der Leser Ihrer Seite sollte immer wissen, was jetzt passiert! Also sagen Sie Ihrem Kunden, was abgeht!
Stellen Sie bspw. auf Ihre Seite einen Link, wo der Kunde sich z.B. Adobe Reader herunterladen und installieren kann, weil Sie sich hier jetzt ein PDF-Dokument herunterladen soll: Also setzen Sie irgendwo ein (*) und erklären unten

<p>(*) Wenn Sie keinen Adobe Reader besitzen, können Sie diesen <a target=“_blank“ href=“http://get.adobe.com/de/reader/“>hier</a> herunterladen.</p>

Oder noch besser:

<p>(*) Wenn Sie keinen Adobe Reader besitzen, können Sie diesen <a target=“_blank“ href=“http://get.adobe.com/de/reader/“><img src=“http://marketer.blog.sybeklue.de/images/adobe_reader.gif“ /></a> herunterladen.</p>

[ Dieser Link würde sich so darstellen:

(*) Wenn Sie keinen Adobe Reader besitzen, können Sie diesen herunterladen.]

Das Bild vom Adobe Reader können Sie sich z.B. hier herunterladen.
Diesen Link können Sie wie folgt anbieten:

<a target=“_blank“ href=“http://marketer.blog.sybeklue.de/images/adobe_reader.gif“>hier</a>

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